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Eine Gesellschaft, die Rassismus toleriert, verletzt die Menschenrechte und ist nicht demokratisch.
Rassismus entwürdigt sowohl Opfer als auch Täter. NeRaS kritisiert und bekämpft alle Formen von Rassismus und Diskriminierung.

Buchrezensionen

An dieser Stelle wollen wir sukzessive Rezensionen über Kinder- und Schulbücher einstellen. Die “Finger Weg !!!” Liste existiert, um einerseits darauf aufmerksam zu machen, wo und wie in Büchern Rassismus gefördert und kreiert wird und um andererseits Schulen und Eltern dazu aufzufordern, Ihrerseits direkt Buchverlage anzuschreiben und antirassismus vom Verlag einzufordern. Die “Empfehlenswert” Liste zeigt positive Beispiele.

Die Anderen im Schulbuch
Im Buch geht es nicht darum, diskriminierende Passagen aufzulisten oder einzelne Schulbücher an den Pranger zu stellen. Vielmehr werden Beispiele genutzt, um geläufige wissenschaftliche Diskurse auch auf der Schulbildungsebene nachvollziehbar zu machen – für Schulbuchverlage, StudentInnen, interessierte Eltern, ganz besonders aber für LehrerInnen und ihre SchülerInnen, deren Kritikpotenzial geweckt werden soll: Das Methodenkapitel bietet nicht etwa eine trockene Abhandlung, sondern eine How-to-do-Anleitung für das kritische Hinterfragen von Texten.

Empfehelenswert


Kinder- und Jugendbücher
  • Amazing Grace - Mary Hoffmann / Caroline Binch - 1991
  • Rassismus begreifen - Was ich schon immer über Rassismus und Gewalt wissen wollte - SOS Rassismus NRW - 1997
  • Es war einmal in Afrika... - Luisa Natiwi - 2010
  • Afrikanische Märchen", herausgegeben von F. Becker, Fischer Verlag
  • Nelson Mandela: "Meine afrikanischen Lieblingsmärchen", C.H. Beck, München
  • G. Schreiber/P. Hellmann: "Karibuni Watoto. Spielend Afrika entdecken", Ökotopia Verlag Münster
  • Schulz-Reiss, Ch.: "So lebt die Welt - Völkerverständnis für Kinder", Loewe Verlag, Münster
  • "Kindergeschichten aus Deutschland und Afrika", Sahel e.V., Postfach 72, 24301 Plön
  • Daly, J.: "Alles hat seine Zeit", Gabriel Verlag Stuttgart
  • Kilaka, J.: "Gute Freunde", Atlantis/Orell, Zürich
  • Gartung, W.: "Komm mit nach Timia", Peter Hammer, Wuppertal
  • Lutz, K.: "Muraho. Zu Besuch bei der Familie Sibumama", Peter Hammer Wuppertal

Für weitere Empfehlungen siehe hier
- eine Liste der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

weitere Empfehlungen gibt es hier
- eine Liste des Projektes Kinderwelten in Berlin

weitere Empfehlungen gibt es hier
- eine Liste des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften

weitere Empfehlungen gibt es hier
-
beim Verlag für afrikanische Literatur -Kinder und Jugend

 

Schulbücher

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Finger Weg !!!


Kinder- und Jugendbücher

 

Schulbücher

Für eine weitere Liste von Kinder- und Jugendbüchern mit diskriminierenden Inhalten siehe hier

Afrika in Schulbüchern:
“Einige Biologie-Schulbücher hat sich Reichart-Burikukiye (s. 1.2) angesehen.
Demnach nehmen selbst die aktuellen Werke, die die Rassenideologie zum Teil
ausdrücklich kritisch beurteilen und als unsinnig erklären, sogenannte Rassen noch
immer als Fakt an und verbreiten die Basis für die Ideologie weiterhin. Die
Bevölkerung Afrikas wird, wie auch für die Erdkundebücher noch zu sehen ist, auf
wissenschaftlich unhaltbare und zudem sinnlose Weise nach äußeren Merkmalen
auf- und eingeteilt. Diese ersten Ergebnisse verlangen nach einer baldigen
umfassenden Untersuchung gerade der aktuellen Biologie-Schulbücher.”

Chimamanda Adichie - The Danger of the single Story

Auszug einer Buchanalyse
... “Wie im Schulbuch "Team" liegen (auch im Schulbuch “Tatsache Politik”) nur für Deutsche positive Identifikationsmöglichkeiten vor. Entsprechend der Helfer-Opfer-Perspektive kommt den "Deutschen" die Helferrolle zu:

· "Silke S: 'Meine Zeit reicht nie aus! '"

· "Überlegt, wie auch ihr Flüchtlingen helfen könnt!"

· "Projekt: Wir helfen Kinderflüchtlingen" etc.

Nur "Inländer" sind Lernsubjekte, aus deren Perspektive "Migration" (Thema Ursachen Folgen) definiert wird.

Angesichts der Tatsache, dass es in vielen Schulen ca. 50 % SuS mit Migrationhintergrund gibt, ist zu fragen, ob nicht gerade durch ein derartig angelegtes Kapitel Ausschließungsprozesse erst in Gang gesetzt werden.“

... “Das Verführerische an dieser Herangehensweise liegt darin, dass die Koppelung von Macht, Herrschaft und Abwertungspraxen nicht deutlich formuliert wird, sondern über humanitäre "abendländische" Werte Subjekte verführen kann, sich in rassistische Diskurse und Praktiken zu verstricken

Quelle: sowi-online

 

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